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PRAXIS FÜR LEBENDIGKEIT UND BEZIEHUNG

Psychotherapie - Paartherapie - Sexualtherapie - Beratung für Männer
Roland Schoch - Psychotherapeut SBAP - Liestal und Solothurn

Paartherapie


Glückliche und erfüllende Liebesbeziehungen setzen verschiedene Fähigkeiten voraus, brauchen Pflege und erfordern eine bewusste Auseinandersetzung. Wollen sich zwei Menschen auf eine gemeinsame Zukunft ausrichten, ist die wichtigste Voraussetzung für diese dauerhafte Beziehung, dass beide miteinander sein wollen und sich aufeinander einlassen. Zudem braucht es gegenseitigen Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Ehrlichkeit, Achtsamkeit und vieles mehr. Spätestens nach der Verliebtheitsphase sind Paare aufgefordert, sich um die Beziehung zu kümmern, einander in ihrer Andersartigkeit anzunehmen und eine konstruktive Streitkultur zu entwickeln.
 Schenkt man der Liebesbeziehung jedoch zu wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung, gehen Farbe und Lebendigkeit verloren. Im schlimmsten Fall schläft die Liebe ein und verkümmert.

Folgende Themen gehören zu den häufigsten Herausforderungen rund um Liebe und Beziehung. Bei deren Erforschung und Klärung berate und begleite ich Sie gerne, leidenschaftlich und mit viel Lebens- und Beziehungserfahrung:


Sinnlichkeit und Sexualität

Langjährige Beziehungen sind häufig geprägt von Gewohnheiten und Langeweile, die sich über die Jahre eingeschlichen haben. Das aufgeregte Flattern der Verliebtheit und die intensive Zeit der ersten Monate haben sich verflüchtigt. Die Sexualität und damit auch die Lebendigkeit sind auf ein Minimum geschrumpft oder fehlen sogar ganz.

Durch eine gemeinsame Auseinandersetzung kann die Beziehung wieder lebendig, können Sinnlichkeit und Sexualität wieder zu einem selbstverständlichen Ausdruck der Liebe werden.


Nähe und Distanz

Ein zentrales Thema in der Paarbeziehung ist der Umgang mit Nähe und Distanz. Oft sind wir durch unsere Vergangenheit so geprägt, dass wir Zurückweisung oder den Wechsel von Nähe zu Distanz als verlassen werden empfinden. Auch können wir uns durch zu viel Aufmerksamkeit und Zuwendung überfordert und in die Enge getrieben fühlen, was uns das Zulassen von Nähe erschwert oder gar verunmöglicht. Voraussetzung für wirkliches Eingelassensein ist nun, dass wir uns als Erwachsene daraus befreien und einen sinnvollen Umgang sowohl mit dem Alleinstehen (Distanz) als auch dem Zusammensein (Nähe) finden. Um diesen Tanz zwischen Nähe und Distanz als Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu erleben, müssen wir tiefes Vertrauen ins Gegenüber entwickeln.

In einer erfüllten Liebesbeziehung findet das Paar eine Balance zwischen sich ganz aufeinander Einlassen und einander frei Sein lassen. Beide Partner fühlen sich in der Beziehung beieinander aufgehoben und getragen sowie frei und verstanden, so dass jeder in seiner Individualität sich selber sein kann.


Treue

Der Umgang mit Treue ist ein umstrittenes und oft tabuisiertes Thema. Eine offene und ehrliche Auseinandersetzung damit wird meist gescheut oder nur oberflächlich geführt. Diesbezüglich Klarheit zu schaffen wird aus Angst oft vermieden. Das Thema kommt dann durch die Hintertür, wenn ein Partner sich in jemand anderes verliebt oder eine Affäre hat. Moralische Vorstellungen und gesellschaftliche Konventionen führen dann meistens dazu, dass die Partnerschaft durch die Aussenbeziehung sofort grundsätzlich in Frage gestellt und beendet wird. Vor diesem Hintergrund kann übersehen werden, dass die Beziehung eigentlich gut, die Liebe noch da ist.


Es lohnt sich deshalb, diese Auseinandersetzung nicht zu scheuen, sich den Verletzungen liebevoll zuzuwenden und gemeinsam herauszufinden, ob es wirklich um Trennung geht oder ob es nicht doch einen gemeinsamen Weg gibt.
 Darum ist es in einer Liebesbeziehung sinnvoll, sich frühzeitig gemeinsam darüber klar zu werden, was Treue für den Einzelnen bedeutet und wie man als Paar damit umgehen will.



Kommunikation

Miteinander reden ist oft schwierig, auch wenn beide die gleiche Sprache sprechen. Vor allem wenn ein Paar in polarisierenden Streitgesprächen landet, sich die Fronten verhärten, sich beide nicht mehr verstanden fühlen, die starken Emotionen ein aufeinander Zugehen verhindern, scheint die gemeinsame Sprache abhanden gekommen zu sein. Manchmal verstummt die Kommunikation auch ganz, die Partner können nicht mehr miteinander reden, weil sich der eine oder beide zurückziehen und Konflikte und Auseinandersetzungen gescheut werden.

Dann geht es darum zu lernen, wieder offen aufeinander zuzugehen, einander zuzuhören sowie konstruktiv und respektvoll miteinander zu streiten.

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Kontakt

Roland Schoch
Telefon 078 944 18 00
schoch@lebendigebeziehung.ch